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Der wohl ungewöhnlichste Beitrag im Schaffen des großen George Romeros. Genremäßig sitzt das Ganze zwischen sämtlichen Stühlen und kann weder als Bikerstreifen, Extremsport-Actioner oder Schaustellerdrama überzeugen. Sind zwar ein paar ganz nette Motorradstunts vorhanden, doch dafür schaut man sich ja einen Romero-Film nicht an. Im Zuge des Turnier-Modus mit seinen seltsamen Regeln und Aussagen über Ruhm und Ehre kommt nie Spannung auf und es fehlen auch generell so etwas wie klar definierte Helden- und Schurkenfiguren. Knatternde Öfen und Typen in Ritterrüstungen: Das passt eh nicht recht zusammen. Mag sein, dass das Projekt eine Herzensangelegenheit von Romero war, doch er kann hier seine Stärken als Regisseur kaum ausspielen. Beliebte Romero-Akteure und -Freunde wie Tom Savini, Ken Foree und Stephen King sorgen noch für ein bisschen Charme, aber das war es dann auch schon.

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