Review

Wenn man seine gute Laune beibehalten will,sollte man sich nicht unbedingt“The Machinist“ansehen,denn dieser intensive Streifen verlangt vom Zuschauer einiges ab.

Fabrikarbeiter Trevor Reznik führt ein trostloses Dasein,er hat seit einem Jahr Schlafprobleme,ist abgemagert und seine einzigen Lichtblicke ist der Kontakt zu einer Prostituierten und einer Kellnerin.Als aufgrund seiner Unachtsamkeit ein Kollege einen Unfall erleidet,geht es mit Trevor immer weiter bergab und schon bald befindet er sich in einem Alptraum aus Halluzinationen und Paranoia.

Ich werde nie verstehen,warum Christian Bale für seine beeindruckende Leistung nicht für den Oscar nominiert wurde,denn was dieser für seine Rolle bereit war zu tun ist unglaublich.
Er hungerte sich bis auf die Knochen runter und man hat in jedem Moment Angst,dass er gleich zusammenbricht.
Das zerrüttete Innenleben Trevors verkörpert er perfekt – eine geniale Vorstellung.
Die düstere und beklemmende Atmosphäre ziehen den Zuschauer in einen fast surrealistischen Bann von Tristesse,der von einem zeitweise klassischen Soundtrack begleitet wird,der oft an Hitchcock-Klassiker erinnert.
Die Story kommt recht langsam und stetig in Fahrt,es werden Puzzleteile präsentiert,der Zuschauer kombiniert und interpretiert und kommt somit dem Geschehen um Hauptfigur Trevor langsam auf die Spur,bis am Ende eine schlüssige Auflösung geboten wird.Diese wird zwar auf dem Silbertablett serviert wird,aber zumindest bleiben keine Fragen offen.

Spannend intensives Drama mit einem herausragenden Christian Bale – ein absolutes Muß für Fans düsterer Psychostreifen.
9 von 10 Punkten

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