Nach der Fingerübung „Kentucky Fried Movie“ war „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ die erste handfeste Parodie des Zucker/Abrahams/Zucker-Teams und ebnete endgültig den Weg für spätere Verarschungsfilme der Marke „Die nackte Kanone“.
Überraschenderweise ist diese abgedrehte Parodie auf zahlreiche amerikanische Katastrophenfilme aus den Siebzigern selbst heute noch uneingeschränkt konsumierbar und immer wieder für einen lustigen Abend gut, weshalb man durchaus von einem Evergreen sprechen kann. Das ZAZ-Team fährt eine schier unüberschaubare Flut von irrwitzigen Einfällen auf, manchmal absurd bis ins Mark, die einem nur wenige Verschnaufpausen lassen, da sogar im Hintergrund ständig irgendwas los ist. Unvergesslich sind dabei die beiden bajuwarischen Schwarzen(übrigens nur in der deutschen Fassung so komisch) sowie der aufblasbare Autopilot „Otto“, doch auch ansonsten treffen die meisten Gags ins Schwarze, obwohl diese Art des überdrehten Humors damals noch in den Kinderschuhen steckte.
Garniert mit zahlreichen bekannten Gesichtern (u.a. Basketball-Star Kareem Abdul-Jabbar, Lloyd Bridges und der spätere „Nackte Kanone“-Star Leslie Nielsen) ist „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ ein echter Pionier auf seinem Gebiet und kann jedem ans Herz gelegt werden, dem abgedrehte Parodien zusagen. Immer wieder gern gesehen, zudem filmhistorisch bedeutend, was ja bei einer Komödie nicht gerade alltäglich ist.