Das Trio David Zucker, Jim Abrahams und Jerry Zucker (aka ZAZ) macht hier das, was es am Besten kann. Es zieht bekannte Filmmechanismen durch den Kakao, im vorliegenden Fall den luftfahrerischen Katastrophenfilm nach dem Vorbild der „Airport“-Reihe. Natürlich werden hier nicht nur andere Filme von „Saturday Night Fever“ (1977) bis „Jaws“ (1975) verhohnepiepelt, allerlei Ereignisse, die auf so einem Flug schiefgehen können, werden von albern bis dämlich kommentiert, nachgestellt und / oder ins satirische verzogen. Angefangen von Streitereien des Durchsagepersonals am Flughafen bis hin zum Trauma der Hauptfigur Ted Striker.
Dieser wird von Robert Hays verkörpert, der mit seiner Filmpartnerin Julie Hagerty als Stewardess Elaine das zentrale Paar dieser Parodie bildet. Dass der Streifen so gut funktioniert liegt dabei nicht nur an ihnen und dem wunderbaren Ensemble um sie herum, welches mit Leslie Nielsen, Peter Graves oder Lloyd Bridges punkten kann. Der Witz entwickelt sich erst dadurch, dass alle Beteiligten die Sache hier mit einem völlig unpassenden Ernst angehen. Einzige Ausnahme, und diese gehört zu den Highlights, ist Stephen Stucker als flippiger Mitarbeiter der Flugverkehrskontrolle.
Die Gagdichte ist insgesamt hoch. Dabei feuert das Skript mitunter alle paar Sekunden einen raus und ist auch überwiegend treffsicher. Das bringt es aber auch mit sich, dass durch diese hohe Taktzeile jede kurze Pause sofort auffällt. Quasi ein „Problem“, das sich der Film selber schafft.
Genug der Worte. „Airplane!“ sollte jedem Parodie-Aficionado ein Begriff sein und aufgrund der generellen Witzigkeit und der hohen Gagdichte lohnt ein wiederholtes Ansehen allemal. Eine urkomische Persiflage auf Katastrophenfilme rund ums Fliegen und auch bei der zigsten Sichtung ein Garant für so manchen lauten Lacher.