Von der Kritik zerissener Slasher von Jamie Blanks, der in den 90ern bereits mit „Düstere Legenden“ nicht unbedingt auf ungeteilten Zuspruch stieß.
Sicherlich bietet „Valentine“ nichts Neues und orientiert sich deutlich an Genreklassikern wie „Halloween“, aber genau das gefällt mir als Slasher-Fan verdammt gut - knüpft er doch an die Tugenden der 80er-Slasher-Welle an: Oftmals irgendwie leicht debil und unsympathisch anmutende Charaktere, ein Killer mit einer charakteristischen Eigenart (hier die Amor-Maske und das Nasenbluten), Leichen im Keller der Vergangenheit, „Whodunit“-Spannung und vor allem ein überraschender Story-Twist am Ende, der sich hier meines Erachtens besonders positiv auswirkt. Gelungen auch die sich immer wieder auf teils amüsante, karikierende Art mit den Themen Liebe, Eitelkeit und Partnerschaft auseinandersetzende Handlung.
Ein guter Slasher.