3
Für Regisseur Lamberto Bava war dies nach seinen beiden wunderbaren DÄMONEN-Filmen der Beginn vom Abstieg in die Bedeutungslosigkeit, weil er fortan nur noch TV-Produktionen fürs italienische Fernsehen drehen sollte. Und weil DIE GRUFT bereits für die Italo-Glotze runtergekurbelt wurde, gibt es hier fast keine explizite Gewalt mehr zu sehen. Die Jugendlichen in diesem Film sind selbst für einen 08/15-Horrorschnellschuss unglaublich eindimensional und austauschbar und es vergeht entsetzlich viel Zeit, bis sie endlich in die Katakomben hinabsteigen und ihr eigentliches Abenteuer beginnt. Was dann folgt, das ist eine absurde und planlose Monsterparty, eine zahlreiche Genremotive verwurstende Geisterbahnfahrt auf Droge, die allzu oft zur totalen Farce zu werden droht. Schade um diverse atmosphärische Sets und Shots sowie um manch brauchbare Maske.
5
Über weite Strecken hat mir 'Die Gruft' ganz gut gefallen, doch nach ca. 60 Minuten, als ich mich eigentlich auf ein furioses Finale mit etwas Blut und einigen toten Teenies gefreut hatte, passiert leider so gut wie gar nichts mehr ... und so konnte mich der Film trotz einiger origineller Ideen und recht gelungener Atmosphäre leider nicht überzeugen. 5/10 Punkten (mit etwas mehr Action in den letzten 30 Minuten hätten es leicht 7 oder 8 werden)
3
Der Film verspricht das, wie er auch heisst ! Ein Rundgang durch eine tiefe Gruft und wie es in einer Geisterbahn vorkommt, auch vermummte Zombies - die aber doch sehr gelungen sind - die dort umherlaufen und man kaum zu sehen bekommt. Wenn ich mich nicht täusche waren es auch nur 3 davon! Und stattdessen den Teenies vor dem verschlossenen Gitter zu verspeisen, wendet er sich zu dem anderen Grab um seiner damaligen Geliebte zu erwecken, indem er ihr an die Brust geht und eine von ihr gescheuert bekommt. Für mich kam bei diesem Film keinerlei Atmosphäre oder Grusel auf und habe mich auf das Ende gefreut. Dank dem lebenden Auge 3/10
9
Typisch Lamberto Bava! Für Ihn ist die Atmosphäre des Films das Ausschlaggebende, was wiederum in diesem Film sehr gut gelungen ist. Hinzu hervorragende Musik, Sound und hübsche Bilder mit Nebel und Gruft, die Nacht und das Heulen der Wölfe. Es ist aber nichts für Zuschauer, die eine ernste Handlung suchen. Dafür sind die Dialoge sehr oberflächlich und "typisch" für einen Horrorfilm, z.t. naiv, was mir eigentlich bei einem Horrorfilm sehr gefällt. Note: sehr gut, oder 9 von 10
6
Sehr atmosphärischer Film, aber mehr auch nicht. In der ersten Hälfte des Films baut „die Gruft“, mit einigen klassischen Gruselelementen, eine spannende Atmosphäre auf. Doch wenn die Teenies erst mal in der Gruft sind, wird es recht langweilig, da sie die ganze Zeit vor Zombies hin und her rennen und Niemanden was passiert. Normalerweise mag ich ja Filme, die mehr auf Atmosphäre setzen, als auf Blut-Gemetzel, aber in diesen Fall hätte es sicherlich nicht geschadet, wenn ein paar dieser blöden Teenies ums Leben gekommen wären. Bei Interesse einmal reinschauen , mehr aber auch nicht. Wertung: 5/10