Review

Viel Rummel gemacht, aber um was?
Ja, natürlich hat der Streifen einige sehr unangenehme Goreszenen, die seinerzeit und auch heute kaum zu ertragen sind. Die Sezierszene ist absolut geschmacklos und tabubrechend inszeniert (wahrscheinlich echte Tierinnereien). Die "Kombinzangen-Szene" ist widerlich lang und brutal inszeniert. Der Rest ist erschreckend morbide und leider auch erschreckend langweilig geraten. Die Darsteller kommen vom Darstellerischen geradeso an das "Pornoniveau" heran. Die Storyline ist lahm und spannungslos inszeniert. GOBLIN-Sound passt - aber passt eher zu einem anderen Film! Der Schluss ist keine "wirklich Granate" sondern eher lächerlich und so oft kopiert, dass es schon nicht mehr auszuhalten ist.
Fazit: Hier ist der RUF die Werbung für den Film.
Der reisserische Titel ist natürlich auch Selbstzweck und hat den gleichen Nährwert wie eine großlettrige Schlagzeile auf der Frontpage einer Tageszeitung.
Wie dieser italienische Schmuddelhorror hier Bestnoten kassieren konnte, ist mir ein wirkliches Rätsel.
Selbst der größte Vielseher unter den Splatterfilmen müsste hier doch eindeutig bekennen:
"Dieser Film ist unangenehm und unangenehm langatmig."

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