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Der Türsteher Dalton wird angeheuert in einer amerikanischen Kleinstadt den herrunter gekommenen Laden das „Double Deuce“ wieder zu einem Angesehenen Club zu machen.
Das ist harte Arbeit da die Rausschmeißer ihren Job nicht verstehen die Bedienung Drogen verkauft und der Barkeeper klaut. Nachdem sich Dalton durch einige Kündigungen unbeliebt gemacht hat, beginnt auch der selbst ernannte Boss Dalton an den Kragen zu wollen.
Der Gangsterboss terrorisiert sämtliche Geschäfte in der Kleinstadt (Jasper).
Nebenbei läuft auch noch eine Liebesgeschichte zwischen Dalton und einer hübschen Ärztin. Als sich der Konflikt mit den Gangstern zuspitzt ist sein alter Kumpel Wade (Sam Elliot) zur stelle, nachdem Mord an Wade nimmt Dalton die Gangsterjagd selbst in die Hand.

„Road House“ ist ein Film für echte Männer. Gute Musik, heiße Frauen, Gangster und Kneipenschlägereien am laufenden Band. Swayze überzeugt im typischen 80er-Jahre Macho-Charme. Der Film ist durchgehend mit Klischees beladen was dem Spaß aber keinen Abbruch tut. Die Amerikanische Kleinstadt die generell in Schwarz und Weiß aufgeteilt ist erinnert an die Grundzüge des amerikanischen Western. Es gibt nur böse oder gut, was der Story einen unverschachtelten und einfach zu verstehenden Grundzug gibt. Es gibt mit Sicherheit Zuschauer die, die simple Story als Drehbuchschwäche abstempeln würden, jedoch ist es die Einfachheit die den Spaß bei „Road House“ und bei vielen anderen Action-Filmen ausmacht.
Die Gangster in diesem Film scheinen aus heutiger Sicht etwas Klischeebehaftet, nur darf man nicht vergessen das Filme wie dieser das heute gängige Format des Kleinstadtgangsters nachhaltig geprägt haben.

Die Kämpfe in „Road House“ sind überraschend gut choreographiert und werde von heutigen Kampfszenen in Filmen selten erreicht. Das Motto in diesem Film ist echte Männer kämpfen wie echte Männer. Im Film dominieren Faustkämpfe, welche durchweg schnörkellos choreographiert sind. Die Darsteller liefern eine sehr realistische Darbietung, was die Kämpfe betrifft, ab vor allem Sam Elliot legt mal wieder eine überzeugende Leistung ab. Die Gewalt ist nicht übertrieben dargestellt was zu mehr Realismus führt. Das war wahrscheinlich eins der Hauptargumente das in den Augen der Bundesprüfstelle für Jugendgefährdende Schriften für die Indizierung des Films sprach.

Fazit: Wer einen guten Action-Film für echte Männer sehen will, ist bei „Road House“ an der Richtigen Adresse. 9 von 10 Ofdb-Punkte.

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