Review

Der Film Aimée & Jaguar handelt um zwei Frauen, die mitten im 2. Weltkrieg ihre Liebe zueinander entdeckt haben und nicht voneinander loslassen wollen. Der zum Teil hochgelobte deutsche Film entpuppt sich als Film mit einigen kleinen Schwächen. Zwar spielen die beiden Hauptdarstellerinnen durchaus überzeugend. Doch weist der Rest des Films über weite Strecken einige Mängel auf. Abgesehen von einen paar störenden Nebendarsteller, weist der Film das Thema ins Lächerliche. Manche Filmfiguren wie Eltern akzeptieren „das Lesbisch sein“ ihrer Tochter ohne „großen Murren“,für die Moralvorstellungen dieser Zeit ein äußerst unglaubwürdiges Verhalten. Die Ästhetik leidet im Film leider auch. Die Bauten sehen sehr gestellt aus. Es kommt den Zuschauer dann so vor, als sei man in ein Filmstudio und nicht im 2.Weltkrieg. Und dann als Krönung kommen noch überästhetisierte Bilder daher, die noch unechter aussehen als die hässlichen Kulissen. Doch über alles lässt sich noch wegsehen, wäre da nicht die Szene am Ende des Films, worin zwei Omas auf die guten bzw. schlechten Zeiten zurückblicken. Diese Szene ist nicht nur kitschig gespielt, sondern lässt jede Art von Poetik vermissen und so wirkt dieser Schluss nur noch lächerlich....
Einzig allein kann in diesen Film nur die Liebesbeziehung zwischen den beiden Frauen überzeugen. Alles was daneben läuft ist einfach nur störend...

Fazit :Starke Schauspielleistung aber mäßig inszeniert

Wertung : gerade noch 6/10 Punkte

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