Boobies, Boote & Buddies
Vom Niveau gar nicht allzu weit entfernt von "Eis am Stiel" oder den "Flodders", sowohl Epigone von "Animal House" als auch des ein oder anderen Sportcompetitionklassikers, schickt "Up the Creek" ein paar der schwer erziehbarsten Studenten einer Problemuni in einen bierseligen und fickrigen Gummibootruderwettbewerb (!) einen strömungsreichen Fluss entlang...
Cheesy Poprocksongs dürfen nicht fehlen...
Auf den Strömungen von besseren Collegeschweinereien, jedoch auf seiner Habenseite mit etwas mehr Natur, Wasser und Sonne, ist "Up the Creek" schon ein schöner Sommerfilm für jede Herrenfilmrunde. Versaut, flach, unverschämt, nackig. Bescheuert und banal. Dieses Gummiboot ist natürlich schon ganz schön löchrig und platt. Aber lieber Gummiboot als Gummilippen, für meinen Geschmack. Damals im Grunde witziger als heute - und dann doch wieder heute auf Grund der allgemeinen Prüde lustiger denn je. Die Mädels sind ultraheiß, die Jungs sind ultrablöd, die Nebenhandlungen sind ultraunnötig. Und es dauert bis man zum "Sportpart" kommt. Doch der ist dann ganz okay gefilmt und dynamisch genug. Davor geht's aber nur um Ringel Pietz mit und ohne Anfassen. Und danach auch. Aber viel mehr erwartet man auch nicht. Bars, Parties, Bumszimmer wohin man nur guckt. "Porkys" ist nicht weit, nur mit mehr Luft in der Lunge. Und mit mehr Bachgeruch. Zwischen all dem Bier und anderweitigen Feuchtigkeiten.
Der Anti-"Deliverance"
Fazit: Geil, ob mit Gummi(boot) oder ohne... Ein Ding seiner Zeit. Immer noch ein netter und hechelnder Herrenwitz in Filmform. Als die Boote noch aus Plastik waren, aber die Frauen zum Glück nicht!