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Als die Waffenlieferung von Yiang Chien [ Stuart Ong ] von der Polizei hopps genommen wird, taucht bei ihm ein japanisches Geschwisterpärchen von der Roten Armee [ Mikkie Ng, Ken Lo ] auf, dass die Ware fordert bzw. Geld zurück. Dieser setzt sie allerdings auf die ermittelnden Cops [ Ricky Cheung Kwok Leung, Nadeki Fujimi ] von der OSCB an...

Soweit ganz gescheiter Sex and Violence Flick, der zumindest aus einer gesunden und erträglichen Mischung von beiden Faktoren besteht, die eigentliche Handlung auch nicht aus den Augen verliert und die zumeist anfänglich ausschweifenderen Cat 3 - Szenen auch noch relativ gut im Kontext einbindet.
Zudem verfügt man bei der semiprominenten Besetzung auch über richtige Darsteller, hat gleich 4 schlagkräftige Bösewichter und erzählt auch soweit eine genremässig funktionierende Story.
Zu Beginn ist die Ramking Limited Produktion noch zu sehr sexfixiert, wobei auch mehrere unpassende Situationen allein zum Akt präsentiert werden, dort es z.b auch vorkommen kann, dass man während einer Schiesserei nicht unterbricht. Auch dass sich die japanische Killerin erstmal als vermeintliches Opfer ins Hospital einliefern lässt und dort einen bewachenden Polizist verführt, tötet und dann ausbricht wirkt nun doch sehr mit der heissen Nadel gestrickt, das Ganze hätte man doch wesentlich einfacher haben können.
Nach gut einem Drittel wird es allerdings stringenter und wandelt sich mehr in einen reinen Actionflick um, derartige Einsätze gehen sowohl von der Anzahl als auch der Umsetzung in Ordnung; schön zu sehen, wenn man Leute einsetzt, die auch ihr Metier beherrschen. Mehr als ordentlich werden die Einlagen trotzdem nicht; ob es nun am Budget scheitert oder an den inszenatorischen Fähigkeiten [ Lung Sang hat ausser einigen Credits als Action Director keine Erfahrung ], man bleibt natürlich innerhalb der scheinbar gegebenen qualitativen Grenzen und Erwartungen derartiger Filme, was herausragendes wird auch hier nicht abgeliefert.
Mehr Begeisterung bei den einigen Szenen und zumindest anfangs einige Unstimmigkeiten und Umwege weniger, dafür ganz Konzentration auf die Geschichte samt einem erfahrenen Regisseur auf dem Terrain hätte sicherlich nicht geschadet, Anhänger derartiger Filme werden aber nicht allzu viel meckern.

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