Review

Um einen Anfang für die nun folgende Review zu finden, zitiere ich mal die Worte einer großen deutschen TV-Zeitschrift: "(TV-Sender) Premiere verspricht ein "Actionfeuerwerk", geliefert werden Knallfrösche mit nassen Zündschnüren. Dazu gibt es ein dämliches Skript, unbeholfene Darsteller und Tricks, die vermutlich auf einem Commodore 64 gemacht wurden. Einer der schlechtesten Filme aller Zeiten"! Tja, solche Worte sollten einen nun eigentlich davon abhalten, sich mit solch einem Film auseinander zu setzen. Doch was ein interessierter Film- und Trashfreak ist, der hört ja eh nie auf das, was andere sagen. Doch im Falle von "Ancient Warriors" hätte man es wohl lieber mal tun sollen. Denn dieses Zitat trifft den Nagel ziemlich genau auf den Kopf!

"Ancient Warriors" dürfte wohl wirklich zum grottigsten gehören, was je auf Zelluloid gebannt wurde. Dieser "Film" ist eine wilde und unausgegorene Mischung aus plattester Action und billigstem Mystery! Das Drehbuch und die Geschichte um ein Möchtegern-Team aus abgehalfterten Elitesoldaten (inkl. Eros Ramazotti-Nagelbrett Michelle Hunziker), die eine Insel vor einem verbrecherischen Milliardär schützen wollen, der dort auf der Suche nach dem heiligen Gral (oder so etwas ähnlichem) ist, ist so etwas von grenzdebil und bescheuert, das man sich damit nicht einmal den Hintern abwischen möchte. Selbst fürs Trash-Genre, dem ja eigentlich nichts heilig ist, ist diese Geschichte noch zu schlecht.

Dazu gibt es dann massig Action, der plattesten Sorte. Scheußlich durch choreographierte Ballereien, Effekte der mit Abstand miesesten Sorte und eine beschissen schlechte Sounduntermahlung, die einem die wohl höllischsten Kopfschmerzen bereiten dürfte, die man jemals hatte.

Und wenn die Action einmal aussetzt, dann bekommen wir eine sterbenslangweilige Möchtegern-Handlung vor die Nase gesetzt, die uns fast in ein verdientes Nickerchen wiegen könnte. Tja, wenn wir uns nicht über diese strunzdummen Dialoge so ärgern müssten, bei denen man kaum glauben mag, dass es überhaupt Menschen gibt, die so etwas sagen.

Wäre das Ganze nun wenigstens irgendwie unfreiwillig komisch geraten, dann hätte man sich ja wenigstens noch dreckig amüsieren können. Doch nicht einmal dazu reicht es. Der ganze Scheiss nimmt sich hier so etwas von bierernst, dass man sich regelrecht darüber erzürnen möchte, über diese 96 schrecklich langen und unterhaltungsfreien Minuten, die man dem ganzen Treiben hier witmen muss. Schlimm, ganz schlimm das Ganze!

Dem Grauen ein Ende bereiten können dann natürlich auch die Darsteller nicht! Hauptdarsteller Franco Columbu ist hier wirklich grausig schlecht, Daniel Baldwin ist noch viel schlechter und die bereits oben genannte Michelle Hunziker gehört eigentlich sofort (filmisch) abgeknallt. Doch das absolute Nichtskönnen in Person ist die Darstellerin der geistig behinderten Dylan. Wer diese schrecklich untalentierte "Person" verpflichtet hat, gehört sofort verbannt (wie eigentlich alle hier)! Sicher, es mag schwierig sein, solch einen Charakter darzustellen, doch wie man es so unglaubwürdig wie Ashley Drane auf die Reihe bringen kann, einen geistig behinderten Menschen darzustellen, dass grenzt fast schon an Verspottung! Note 6-, setzen!

Fazit: Mit Sicherheit mit das Schlechteste, was es je unter C-Action-Movies gegeben hat! Ein saublödes, ja grenzdebiles Skript, gepaart mit einer Inszenierung auf der Qualitätsstufe eines Pornos, verstopft mit plattester Action und gespickt mit Effekten, bei denen selbst der eingestandenste Commodore-Freak, aus dem Kopfschütteln nicht mehr herauskommen dürfte. Dazu noch eine Darsteller-Riege die man am liebsten, zusammen mit den Machern, in einen Sack stopfen und mal kräftig mit dem Knüppel verprügelt sollte. Die wohl schlimmsten 96 Filmminuten aller Zeiten!

Wie schreibt die oben zitierte Zeitschrift so schön: "Dieses Machwerk macht sogar uns sprachlos!" Und das soll bei mir schon was heißen!;)

Wertung: 1/10 Punkte

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