Diese Einschlafhilfe ist für all diejenigen gedacht,die Paris Hilton lieber tot als lebendig sehen wollen,denn sie verlässt nach einer knappen halben Stunde als erstes Opfer das Set,um auf Shoppingtour zu gehen.
Neun Dumpfbacken treffen sich zum Geburtstag eines Freundes in einem ollen Anwesen in Schottland.Man findet einen Schmöker,in dem die Familiengeschichte aufgeschrieben wurde.Demnach war der Vorbesitzer ein gewisser Murray,ein Rebell gegen die Briten,woraufhin man ihm die Äuglein verkohlte.
Nun zieht ein Schneesturm auf,die Dumpfbacken sitzen fest und der Geist von Murray taucht auf…
Da treffen sich alte Schulfreunde,man betrinkt sich und spricht über alte Zeiten,was so unterhaltsam rüberkommt wie die Apothekenrundschau.
Gute Gelegenheit bis dahin schon mal einzunicken,dann hört man Paris Hilton quieken(man wacht unweigerlich kurz wieder auf) und anschließend tot im Bad liegen.Warum,kann man nur erahnen,denn auf Splatter wird hier gänzlich verzichtet.
Dann wird erstmal kollektiv geweint,weil Paris Hilton weg ist,um anschließend auf die glorreiche Idee zu kommen die Polizei anzurufen.Wer hätte das gedacht,alle Telefone sind klotten! Nebenher sucht man noch Tom,den man für den Übeltäter hält.Mit Sätzen wie“Ich habe Angst Andy!-Keine Sorge,ich lasse nicht zu,dass dir was passiert!“kehrt die gepflegte Langeweile wieder ein.
Wenig später schlägt der ungehobelte Geist in Toms Körper wieder zu,ermordet Emma und den Gastgeber,wobei sich der Geist nun in zuletzt genannten einquartiert…Den Rest kann man sich denken.
Die Darsteller wirken genauso künstlich wie der Schnee um das Anwesen herum.Keine Goreeffekte,keine Spannung und ein vorhersehbares Finale ohne große Überraschungen.
Damit wäre so ziemlich das unterste Niveau eines Slashers erreicht.
2 von 10 Punkten