Review

Schon nach acht Jahren kam endlich die Fortsetzung von Fishers Dracula. Leider konnte das ganz hohe Niveau des ersten Draculas nicht gehalten werden.

Obwohl Dracula tot ist, sind die menschen immer noch ängstlich und wollen Tote lieber noch pfählen als begraben. Nur der aufgeschlossene Vater Sandor aus einem Kloster versucht, die Menschen von dem Aberglauben zu befreien. Als eine Gruppe Engländer Kleinberg besucht, warnt Sandor aber die Leute, sich nicht dem Schloss zu nähern, indem Dracula hauste. Leider halten sich die Leute da nicht dran und besuchen doch das Schloss, wo sie erst freundlich vom Diener des Grafen bewirtet werden, dann doch einer sein Leben lassen muss, um Dracula zurückzuholen. Die zwei Überlebenden versuchen darauf mit Vater Sandor, Dracula zu töten. Doch der hat überall seine Helfer...

Erstmal fällt negativ auf, dass Peter Cushing fehlt. Dabei wird er aber noch würdevoll von Andrew Keir vertreten, der zumindestim Original einen tollen schottischen Dialekt hat, den man teilweise überhaupt nicht versteht. Daneben kennt man noch Francis Matthews und Thorley Walthers, und natürlich Dracula himself Christopher Lee. Komischerweise spricht Lee in diesem Film kein Wort, schade. Ferner braucht der Film unglaublich lange, um in Fahrt zu kommen, denn bis überhaupt malwas passiert, dauert es locker ne halbe bis dreiviertel Stunde. Da hat man was verpasst. Außerdem wirkt der ganze Film leicht schleppend, da ist man anderes gewohnt aus dem Hause Hammer. Schlecht ist der Film nicht, nur die kleinen Makel tragen doch schon etwas zum getrübten Filmspaß dazu. Das Ende sollte bekannt sein, auch wenn man hier mal wieder eine andere Tötungsart von Dracula kennenlernt.

Fazit: Film ist noch OK, aber oben genannte Schwächen fallen doch auf.

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