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Seine Frau vergewaltigt und ermordet, die Tochter für immer geschädigt. Ein Mann sieht rot.

Direkt zu Beginn wird in aller Schonungslosigkeit der Überfall und die Schändung der beiden Frauen durch eine Gang gezeigt. Für die heutige Sicht sicher nicht mehr die schlimmste Art der Darstellung, für damalige Verhältnisse aber auf jeden Fall schockierend. Nach diesem spannend und schockierend in Szene gesetzten Start flacht der Film sehr ab. Unser Protagonist braucht eine Auszeit und fährt nach Touson. Dort erhält er als Abschiedsgeschenk eines Freundes einen Colt. Zurück in New York beginnt der kaltblütige Rachefeldzug.

Ein drastischer Start, eine lange Kaugummiphase gefolgt von dem eigentlich sehenswerten des Filmes. Die Selbstjustiz des Racheengels ist hervorragend umgesetzt. Es gibt keine großen Shootouts oder Effektgewitter. Die Tötungen werden gezeigt wie sie nunmal sind. Schnell, kalt und unangenehm. Hier liegt die Stärke des Filmes. Leider will abseits dieser Szenen keine richtige Spannung aufkommen.

Die Reihe ist ganz besonders durch Charles Bronsons Rolle als Paul Kersey bekannt und geprägt. Er spielt seine Figur sehr menschlich, kaltblütig und emotional.

Leider sind dies die einzigen Pluspunkte des Films. Aus heutiger Sicht ist Death Wish veraltet und kommt an moderne Rachethriller nicht mehr heran. Ein Klassiker der zu diesem Zeitpunkt sicherlich spektakulär war. Von mir aus heutiger Sicht aber nur

3 / 10

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