Death Wish oder zu deutsch "Ein Mann sieht rot", ist der Klassiker und Pioneer unter den Selbstjutiz- Filmen und legte Charles Bronson, auf die Rolle des Rächers fest, so dass 4 Fortsetzungen folgten.
Die Geschichte ist ,logíscherweise, denkbar einfach. Bronsons Familie wird überfallen, seine Frau getötet, die Tochter vergewaltigt. Als er feststellen muss, dass dieser Vorfall für die Polizei nur einer von Vielen ist, nimmt der frühere Pazifist das Recht selbst in die Hand und räumt in New York auf.
Dabei kommt es aber nicht zu einer klassischen Rächerstory, da Bronson nicht auf die Jagd der Mörder seiner Frau geht ,sondern gegen die Kriminalität in New York im Allgemeinen zu Felde zieht, da er es für Notwendig hält. Für mich verwunderlich, dass die Täter seiner Frau nicht weiter Bestandteil des Films sind. Auch macht er nicht wirklich Jagd auf die "Ratten" New Yorks, sondern wird, sofort wenn er das Haus verlässt Zeuge oder Opfer eines Überfalls und setzt sich mit tödlichen Folgen zuwehr.
Einen wirklichen Spannungsbogen will den ganzen Film eigentlich nicht recht enstehen und ist eine Aneinanderreihung von "Notwehrsituationen".
Charles Bronson trägt diesen Film und hat diese gewisse Ausstrahlung und darf als Idealbesetzung gesehen werden.
Natürlich ist sein Charakter kein 2. Dirty Harry, der einen coolen oder zynsischen Spruch abundzu bringt und auch die schauspielerische Leistung Bronsons ist nicht der Rede wert, gerade mach dem Tod seiner Frau wirkt er doch recht unbeholfen.
Dass die Polizei ihm am Ende ungestraft davon kommen lässt, mag Manchen bedenklich erscheinen, ist nun aber mal der Schluß jedes richtigen Selbstjustiz-Film.
Fazit:
Death Wish ist ganz klar ein Klassiker und der Klassiker der Selbstjustiz-Filme. Mit Charles Bronson hat man den richtigen Mann verpflichtet, der ohne viel Worte in seiner Rolle überzeugt. Leider ist der gesamte Filme sehr spannungsarm und verläuft teilweise schablonenartig, ost aber dennoch gut in Szene gesetzt wurden.
Sollte man als Cineast zumindest gesehen haben.
6,5/10