Review
von Lobo
Wiedergesehen 2020:
Seit vielen Jahren (Jahrzehnten?) habe ich diesen Film schon nicht mehr gesehen, nun war es wieder soweit die Serie aufzufrischen.
Ein Mann sieht rot, der Titel ist Programm, durch den Tod und die Misshandlung seiner Tochter durch jugendliche Gangmitglieder, wird C.B. (der bei den Dreharbeiten schon ein gut abgehangener 50er war) zum Rächer der Selbstjustiz übt. In Ermangelung der Kenntnis der wahren Schuldigen, metzelt er einfach jede Menge anderer Kriminelle, die ihm unterkommen. Dadurch sinkt die Verbrechensrate und die braven Bürger sind glücklich.
Nicht ganz so glücklich ist die Polizei, die nicht recht weiß, wie sie mit dem Vigilanten umgehen soll. Finden oder weitermachen lassen, das ist die Frage?
Der Film plätschert eher gemächlich dahin (das war halt so in den 70ern), dabei kommt der gute Bronson mit einem Gesichtsausdruck durch (egal ob er Kaffee bestellt oder jemanden umlegt), trotzdem fand ich den Film durchwegs OK.
In einer kleinen Rolle sieht man Jeff Goldblum als einer von den Gangmitgliedern. Jeder fängt mal klein an.
Fazit: Durchschnittlicher 70er Jahre Krimi für Fans von Charles Bronson, jüngere Zuschauer werden sich fragen wo hier der Kult sein soll.
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