Herbst:Blätter fallen.Eine Krähe ist zu hören.Ein alter Mann am Eingang eines heruntergekommenen Hauses.Für einen Moment hat man das Gefühl in einem wirklich guten Film gelandet zu sein….Der Moment währt nicht lange.
Dieser alte Mann von eben ist ein Cop kurz vor der Rente und sucht die Hilfe einer mit übersinnlichen Fähigkeiten ausgestatteten Frau.Da befinden sich im Leichenschauhaus nämlich drei tote Kinder,die offenbar Hunger hatten und andere Tote anknabberten
Also marschieren sie dorthin und kommen nicht mehr raus,Miniaturzombies greifen an !
Die Krähe von eben ist im Übrigen 15 Minuten lang zu hören,damit man das Gefühl nicht vernachlässigt,sich im Horrorfilm zu befinden.Zunächst wird erstmal wertvolle Laufzeit vergeudet,um die Fähigkeiten des pummeligen Okkultfrauchens zu erläutern.
Nach 45 Minuten haben wir begriffen,wie einzigartig die Gabe unseres Mannweibs ist und dann werden kleine Zombiekinder auf die unterbelichteten Darsteller losgelassen.Diese Monster sehen so aus wie eine Mischung aus Cryptkeeper und einer früheren Schulkameradin,die beim Völkerball immer getroffen wurde.
Immerhin kommt etwas Tempo auf und die feisten Zombies schlagen sogar zu.Nee,nee,kein Splatter,die hauen unsere gebeutelten Mimen,so dass soviel Blut zu sehen ist,als würde man eine Nudelsoße überkochen lassen.
Am Ende kann uns dann noch ein mutierter Riesenpudel erfreuen,der kurz zuvor von einem zermatschten Zombiekind genascht hat und mit einem roten Schleifchen auf dem Kopf sich seinen Weg zu unserer bereits dezimierten Gruppe von Laiendarstellern bahnt.
Okay,der Film ist ein einziger Witz,aber als solchen konsumiert,kann er zumindest ab der zweiten Hälfte der Spielzeit unterhalten.
3 von 10 Punkten