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Stalking, Entführung, Gefangenschaft und Amputation wurden selten so langweilig umgesetzt wie hier. Was einen sleazigen Sicko hätte ergeben können und Jahre vorher von einem mutigen Exploitationsfilmer sicherlich mit viel mehr Chuzpe und Energie umgesetzt worden wäre, verkommt in diesem Fall zum blutleeren und bisslosen Softcore-Heuler auf US-Kabelsenderniveau. Bis auf eine einzige freizügige Szene mit nackter Haut relativ zu Beginn ist da nichts vorhanden, was in irgendeiner Form von Interesse wäre oder irgendjemandem aufstoßen könnte. Julian Sands, als Hexenmeister in WARLOCK noch charismatisch und bedrohlich, wurde zum armen Würstchen degradiert und darf als vermeintlich perverser Außenseiter so gut wie gar nichts tun außer den Pfleger für seine Angebetete spielen. Das Ende ist auch Käse: Irgendwann bricht der Film einfach ab!