Da wollte man mit einem Titel, der so ähnlich klingt wie ,,Dawn of the Dead" mal wieder Profit schlagen. ,,Dawn of the Mummy" ist tatsächlich etwas zombiemäßig, ob das Zufall ist?
4 Foto Models reißen mit Photographen nach Ägypten, um dort Aufnahmen zu machen. Da entdecken sie eine Grabkammer, die eben erst von Grabräubern geöffnet wurde, und da beschließen sie, ihre Photos zu machen. Dass auf dem Grab ein Fluch liegt glaubt natürlich zunächst mal wieder niemand, bis sich die Mumie dann aus ihrem Grab erhebt und bald auch ihre Zombiekollegen.....
Hier wurde ein Mix aus Mumie, Zombie und der üblichen Grabräubergeschichte gemacht. Und das wirkt alles richtig billig; die Kulissen, die Schauspieler und eigentlich auch die Story. Das Cover der Screen Power Videoversion verspricht den 5 Minuten längeren Director´s Cut und Splatter. Letzteres bekommt man nur sehr vereinzelt und nicht in besonders großer Härte gezeigt. Wohl noch am ehesten beim Showdown, wenn die große Rache der Mumie und ihrer Untotenarmee startet.
Ansonsten gibt es von den Charakteren auch nur Übliches zu berichten. Da hätten wir den besagten Grabräuber, der mit weit aufgerissenen Augen in der Grabkammer runschreit:,, Wir haben es gefunden! Das Gold! Wir sind reich! Das Gold!" und bei den Photographen den üblichen harten Macker, der sich nach sämtlichen Todesfällen nicht dazu bewegen lässt, nach hause zu fahren.
Ich wollte noch erwähnen, dass die angesprochene Screen Power Videofassung recht schlechtes Bild und schlechten Ton hat. Das wird manchmal schon zur Qual.
Fazit: ,,Dawn of the Mummy" ist ein durchweg recht spannender Horrorfilm, der Fans bei Laune hält.
6/10 Punkte