Drei Grabräuber sind hinter dem Gold eines ägyptischen Pharaos her. Dafür stümpern sie sich durch die unterirdische Grabstätte und mißachten jede Warnung, da ein Fluch auf dem Grab liegt. Zeitgleich kommt ein Fototeam vorbei, um Modeaufnahmen zu machen. Diese trotteln, zum Unwillen der Grabräuber, ebenfalls in die Gruft. Das Ganze ist dem Pharao dann doch zuviel und zwingt ihn und seine Untergebenen zur Auferstehung. Während die goldsuchenden Trottel schon ein schönes Beispiel für schauspielerisches Unvermögen abgeben, setzen die anderen Trottel (die vom Modemagazin) noch einen drauf: da werden die Models wie im Kindergarten im Gesicht bemalt, in billige Fetzen gesteckt und in irgend einen Raum gestellt. Dreht dieses Model sich zwei mal um die eigene Achse und ruft: "Ich habe mich verlaufen", muß wohl jeder losprusten. So trashig das ganze doch scheint, ab der Hälfte etwa weitet sich dieser kleine Schundfilm immer mehr zum Zombiefilm aus, der vor und besonders im Finale mit guten Goreszenen überrascht (dem Budget entsprechend). Damit versucht Regisseur Frank Agrama das vielfach verfilmte Mumienthema zeitgemäß in die Richtung zu biegen, in der damals Filme wie "Ein Zombie hängt am Glockenseil" entstanden, ohne deren Atmosphäre oder Klasse zu besitzen. Trotzdem ein unterhaltsamer Zombietrash mit Gedärmen und unfreiwilliger Komik.
Fazit: Mumie goes Zombie. Wer keine anspruchsvolle Story braucht, sondern billigen Schund mit Humor betrachtet, wird mit einigen lustigen Innereien belohnt. 5/10 Punkten