Basierend auf dem Sketch „The Roxbury Guys“ aus der Show „Saturday Night Live“ versuchen die beiden Brüder Steve und Doug verzweifelt in den ach so angesagten titelgebenden Club zu kommen. Dass die beiden nicht die Hellsten sind und generell einfach ziemliche Volldeppen, macht die Sache nicht einfacher. Sie träumen vom eigenen Nachtclub, baggern und „tanzen“ sich an der Damenwelt ab, schlagen sich mit dem Geschäft ihres Vaters rum und wohnen noch bei den Eltern.
Wie schon im erwähnten Sketch schlüpfen auch in der Filmversion Will Ferrell und Chris Kattan in die Rollen der Brüder und entweder der debile Humor zündet beim Ansehen oder nicht. Denn das Niveau in der von John Fortenberry inszenierten Komödie wird nicht besser. Wenn man was damit anfangen kann, erwarten einen knapp 80 Minuten Blödsinn. Wenn nicht, sollte man besser schnell wieder abschalten. Der Streifen ist wenig anspruchsvoll, wiederholt sich gerne auch mal in seinen Darbietungen und walzt seine dünne Grundidee heillos aus. Das kann in der richtigen Stimmung durchaus funktionieren.
Ferrell und Kattan bekommen noch Dan Hedaya, Jennifer Coolidge, Michael Clarke Duncan oder Richard Grieco an die Seite und blödeln sich durch die Prämisse. Die Geschichte selbst ist kaum der Rede Wert und dient nur als Verbundstück für die aufgefahrenen Manierismen, Peinlichkeiten und Einzelszenen. Dabei vermeidet das Skript immerhin das Abrutschen in Ekliges, der Film speist sich überwiegend aus der Doofheit der Figuren.
„This is the coat room.“
Kein Film, bei dem man -mit- den Charakteren lacht. Aber man lacht. Vorausgesetzt, man kann sich auf den debilen Humor von Ferrell und Kattan einlassen. Nach zwei Minuten weiß man, ob man weiterschauen sollte oder nicht. Das Ding kommt flach, kann Spaß machen und ist so oder so schnell vorbei.