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Von seinen Hippieeltern zur Überwindung von Konventionen im Kleidchen zur Schule geschickt, bleibt Placid (Ben Lee) auch als Jugendlicher ein Außenseiter, der von seinen Mitschülern misshandelt wird, was am letzten Schultag zu einem schweren Unfall führt. Nach Monaten im Krankenhaus will Placid sein Leben von grund auf ändern und wird Versicherungsmakler...

Eine sympathische, wie unterhaltsame coming-of-age-story vom 5. Kontinent. "Aber Schatz, Du bist doch so kreativ", sagt die entsetzte Öko-Mutti als Junior ins seriöse Fach wechseln will um so zu sein, wie seine Peiniger. "Das verliert sich schon noch" antwortet der Sohn, doch da weiß der Zuschauer längst, dass Placid sich letztlich selbst treu bleiben und seinen eigene Weg finden wird. Also nicht besonders innovativ, aber doch kurzweilig und vor allem hervorragend dargestellt, hervorgehoben seien Miranda Richardson ("The Crying Game" 1992, "Spider" 2002) als Mutter von Placid, den Tv-Musikkomponist Ben Lee in seiner bisher einzigen Filmrolle überzeugend spielt und nebenbei den wunderschönen Popsong beisteuert, der "The Rage in Placid Lake" begleitet. Abgesehen davon, dass Lee wie ein junger George Bush jr. aussieht, gibt es einige wirklich lustige Szenen! Der 2003 enstandene Film erfuhr erst im Dez. 2011 seine Deutschland-Premiere auf DVD, womit ihm nun hoffentlich der Weg ins deutsche Fernsehen geebnet sein sollte. (7,5/10)

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