Story: In den Südstaaten der USA wird ein angeblicher Hexer von rechtschaffenden Männern in einem Hotel ermordet. Jahrzehnte später soll das bis dahin aufgegebene Hotel saniert und wiedereröffnet werden. Unheimliche Ereignisse und grausame Morde lassen jedoch erkennen, daß das Gebäude ein Ort der Hölle und der Hexer noch gegenwärtig ist... Effekte: Gut bis erbärmlich, und das verstehe ich bei diesen Italienern nicht- akzeptabel wird einem mit Ketten das Gesicht zerfetzt, das Handgelenk an die Wand genagelt (wobei das Opfer nur zuguckt, aber trotzdem ein Schrei ertönt...), und als es mit ungelöschtem Kalk über-schüttet wird sehen wir schleimige und blutige Ströme über das Gesicht einer Puppe mit Katzenpupillen (!), vollkommen anderer Frisur und Haarfarbe die mit ungeöffnetem Mund auch noch schreit fließen. Desweiteren wird ein Darsteller völlig unmotiviert von eindeutig falschen Vogelspinnen (Spinne-am-Stiel) zerfleischt; das regungslose Gummigesicht bringt es auch noch fertig, bei jedem Biß (natürlich ohne Mundbewegung) zu schreien. Ich kann mir diese Qualitätsunterschiede nur mit geringem Budget erklären, aber dann hätte man, statt zum Lachen animierende Schrotteffekte auszuwalzen lieber etwas weniger zeigen sollen.Aber das war Fulcis Sache nie. Das Problem ist, daß dieser wirklich recht atmosphärische Film durch diese Dilettanteneffekte völlig zerstört wird. Mich hat nur das Ende wahnsinnig bewegt, wo die Hauptdarsteller mit blinden Augen, ausdruckslosem (Catriona McColl) und schreckenverzerrtem Gesicht (David Warbeck) zu der Musik von Fabio Frizzi der Hölle einverleibt werden.
Ich bekomme immer noch eine Gänsehaut bei dieser Schlußszene und habe mir nach über 2 Dekaden den Soundtrack gekauft.