Zeitlupenaufnahmen von schönen Menschen, sonnendurchfutete Bilder von Sonnen-auif- oder Untergängen, Nahaufnahmen von schnellen Autos! Wow! Man könnte meinen, man wäre im 3. Teil der auch schon schwer verdaulichen "Fast & Furious"-Serie, aber nein ... weit gefehlt, wir sind in der deutschen Produktion "Autobahnraser"!!!
Eine Gruppe von Jugendlichen veranstaltet in unregelmäßigen Abständen illegale Autorennen, in die sich
junger, tollpatschiger Polizist einschleicht, dabei an eine Bande russiscger Autodiebe gerät, die er dann mit Hilfe der Autobahnraser aushebeln kann.
Immerhin! - Man braucht einen Satz, um die Handlung von "Autobahnraser" zu beschreiben, obwohl es eine Handlung gar nicht gibt. Statt dessen gibt es minutenlage und mit der Zeit deshalb auch ermüdende Autorennszenen, Dialoge zum Davonrasen, Schauspieler, die gerne welche sein würden, aber niemals welche sein werden (viele stammen aus TV-Soaps wie Marienhof, Verbotene Liebe oder GZSZ) und Humor aus den "Auf dem Highway ist die Hölle los"- und "Louis de Funes"-Filmen aus den 70er- und 80er-Jahren, inclusive einiger Fäkal-Sahnehäubchen. So gibt es hier auch endlich mal wieder Autofahren in doppelter Geschwindigkeit zu sehen. Sämtliche Gags gibt es in anderen Filmen schon mal besser. Die Kampfszene, in der der obercoole Suschi-Mann gegen die Russen kämpft ist dermaßen schlecht, dass es schon wieder komisch ist.
Kurz: Das "Drehbuch" des Films ist schlichtweg eine Frechheit!
Ach ja, natürlich sind die Russen die Bösen und die Polizisten die Doofen!
Und die Botschaft des Films: Autobahnresen ist geil! Und, hey, mit Autobahnrasereien kann man auch schon mal Bösewichter zur Sterecke bringen! Also ruhig auch mal in echt mit 240 km/h über den Highway!
Für ein paar gute Rennszenen und einige schöne Menschen gibt 2/10 Punkte.