Review

"Film" kann man zu diesem Machwerk eigentlich nicht mehr sagen.

ELEPHANT reiht nur wahllos eine langwierige Mordszene an die nächste, so dass das Geschehen ungefähr so aussieht: eine Person betritt die Bildfläche, geht gemütlich vor sich hin, nähert sich schließlich einer anderen Person, erschießt diese dann völlig ohne Motivation und läuft dann weg. Und dies wiederholt sich nun ca. 25 mal, 37 Minuten lang.

Mehr an Handlung wird einem hier nicht geboten. Dialoge gibt’s dabei keine und da die Morde allesamt ziemlich unspektakulär ausfallen, ist ELEPHANT ungefähr so spannend wie ein Glas Wasser.
Krass oder unmenschlich kommt das Morden auch nicht wirklich rüber, da jeglicher Bezug zu den Personen fehlt.
Nach Sinn, Logik, einer Aussage, einem tieferen Sinn oder nach Motiven für die Morde sucht man hier vergebens. Da der Film aber alles andere als für sich selbst spricht, sitzt man nach dem Streifen ziemlich belämmert da und ist wahrscheinlich sogar blöder als zuvor, da dieser sinnlose Schwachsinn garantiert etliche Nerven kostet.

"Kunst-Kino" at its worst, kann ich dazu nur sagen.
Dem, der auf die glorreiche Idee gekommen ist diesen Scheißdreck auf Zelluloid zu bannen, ist wohl kurz zuvor das Hirn in den Wäschetrockner gefallen.
Mein Urteil daher:
Kann man sich anschau'n, wenn man vor hat in baldiger Zukunft mal Amok zu laufen. Wirklich "gut finden" kann man den Dreck hier aber nicht.

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