Review

Ich bin leider noch nicht lang genug auf dieser schönen Welt um seinerzeit Conan in seiner Erstaufführung gesehen zu haben, aber dennoch gehört er zu meinen schönsten Filmerlebnissen.

Der junge Conan der die Hand seiner Mutter gehalten hatte, als Thulsa Doom ihr den Kopf und somit ihr Leben nahm, wuchs in einem Sklavenlager zu einem mächtigen Krieger heran. Durch Arena Kämpfe gestählt, aber mit dem Gemüt eines schüchternen Knaben sucht Conan nach seiner Freilassung den Mörder seiner Eltern. Was ihn aber erwartet ist weit mehr als nur ein Mann und seine Armee. Thulsa Doom ist mittlerweile Oberhaupt der einflussreichsten und grausamsten Sekte geworden die das Antlitz der Welt je betreten hat.

Die Story ist für einen Fantasy Film nicht unüblich aber ausgereifter als die der zahlreich folgenden Plagiate. So ist es viel mehr die überraschend dichte Atmosphäre und die archaische Wucht mit der der Film präsentiert wird, die den Zuschauer zu begeistern weiss.

Die Darsteller allen voran Arnold Schwarzenegger leisten grundsolide Arbeit. Ob dieser Eindruck bei dem damals noch frischen Arnie durch den wenigen Text entsteht, bleibt dahingestellt. Gerade Thulsa Doom gespielt von James Earl Jones und Subotai, der auch der Erzähler ist, gespielt von Mako liefern eine herrliche Leistung ab.

Selbst wenn ich noch 50 Seiten von diesem Film schwärme würde ich ihm nicht gerecht. Also leiht oder kauft euch die DVD und schaut ihn euch noch heute Abend an.

Satte 10/10 Punkte

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