Conan der Barbar, ein Meisterwerk des Barbarenfilms! Conan wortarm und brutal, wie es sein sollte. In Teil 2 hat er einfach zuviel gesabbelt. Der Gouvernator ist die Paradebesetzung für diesen Film, auch wenn er jetzt Gouverneur ist habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass irgendwer Teil 3 dreht. Das Drehbuch soll ja stehen.
Aber zurück zu Teil 1, ein fantastisches Meisterwerk, auch wenn es manchmal schon etwas an faschistische Meisterwerk alá Leni Riefenstahl erinnert. Ist jetzt aber nicht negativ gemeint, da der Film ja nicht ernst gemeint ist. Dieser Effekt wird durch Basil Pouledoris Musik nur verstärkt. Paul Verhoeven muss gewusst haben, warum er ihn die Musik zu Starship Troopers hat machen lassen.
Der Film ist Arnolds Bester und das mit Abstand. Kein Terminator oder Total Recall ist so perfekt und so hart, wie dieser Film. Die Handlung ist so flach wie Kate Moss, Conans Dorf wurde vom bösen Thulsa Doom (??) niedergemetzelt, die Mutti vom Bösen persönlich enthauptet, er in die Sklaverei entführt, dort zur Zwangsarbeit an einem sinnlos (?) in der Wüste stehendem Rad verdonnert, dabei wird er zum Muskelberg.
Hier kommt dann Arnold ins Spiel, er wird vom Rad entfernt und zum Gladiatorenkampf verdonnert. Da macht er natürlich alle platt kommt frei und setzt alles dran seine Mutti zu rächen. Ende gut, er kürzt den Bösen um dessen Kopf und schmeißt die Rübe eine Treppe runter.
Das ganze wird auf 2 Stunden genüsslich breit gewalzt und Arnold dar zwölf Sätze sagen, die man wie immer im englischen Original goutieren sollte, da er der erste Barbar mit österreichischen Akzent sein dürfte. Die deutsche DVD-Fassung ist ganz gut, außer das halt der Film immer noch nicht im Originalformat drauf ist. Dafür muss man dann die englische oder amerikanische DVD sich besorgen.