John Milius Verfilmung der Legende um den Barbaren Conan war zu seiner Zeit wohl eine der herausfordernsten Filmprojekte überhaupt.
Da er diese Herausforderung alles in allem sehr gut meisterte und zudem auch mit seiner Besetzung des Conan durch den noch relativ unbekannten Arnold Schwarzenegger einen Volltreffer landete, hat er sich einen Platz in der Filmgeschichte gesichert.
In der Story muss der junge Conan den Mord an seinen Eltern durch den bösen Zauberer Thulsa Doom miterleben und verbringt den rest seiner Kindheit als Sklave.
Durch die harte Arbeit zu einem wahren Berg von einem Mann herangewachsen, wird er dann in Gladiatorenkämpfen eingesetzt und zur Mordmaschine ausgebildet. Als er unverhofft die Freiheit wiedererlangt, widmet er sich seiner eigentlichen Lebensaufgabe, der Rache für den Tod seiner Eltern.
Mit einigen Weggefährten beginnt der den rachefeldzug gegen den dunklen Zauberer...
Wie der Name schon sagt, ist Conan ein Barbar und wahrlich kein netter Mensch. Der Film lebt von der Gewalt und ist auch völlig auf diese ausgerichtet. was ihn aber nicht unbedingt schlecht macht.
Es ist zwar auch eine kleine Liebesgeschichte und viel Freundschaft in der Story, der Hauptanteil ist aber der Kampf. Hier ist die Darstellung und die Effekte für die damalige Zeit ganz hervorragend und ungewöhnlich hart. Glücklicherweise hat der Film in ungekürzter Form den Weg auf DVD gefunden und das sogar mit einer FSK 16 Freigabe.
Der Film hat Kultstatus und das auch zurecht, auch wenn man nicht wirklich großes Kino sieht.
Für Fans des Genre dürfte der Tempel des Conan aber in für die Ewigkeit stehen und für alle anderen ist zumindest das einmalige Anschauen nettes "Unterhatungskino".
Die DVD von Concorde ist mit überarbeiteten Bild und Ton jedem Fans ans Herz zu legen.