Review

Bei diesem Filmbastard mit Starbesetzung fällt es reichlich schwer eine halbwegs zufriedenstellende Kritik abzugeben. Episodenhaft werden zu viele Stereotype aneinandergereiht, deren Hauptintention darin besteht, sich nach einem verbalen Overkill mitten auf der Straße nach Ozona in einem explosiven "Showdown" zu treffen.

Eingangs wird der Zuschauer durch den Point-of-View eines Wolfs mit einer weiblichen Leiche konfrontiert, deren Herz herausgeschnitten wurde. Wer nun einen Serienkiller-Film in B-Qualität erwartet wird jedoch enttäuscht, da dieser Einstand nur als Aufhänger zusammenhangsloser menschlicher Dramen dienen soll: Beziehungsprobleme eines Clowns, indianische Vergangenheitsbewältigung, das Ende der Einsamkeit eines Truckers, Philosophien eines Radiomoderators etc. müssen vom Zuschauer gähnend durchlebt werden. Warum der Film allerdings gegen Ende mittels eines unpassend konstruierten Finales den Leerlauf der vorangegangenen Filmminuten zu kaschieren versucht, wird wahrscheinlich für immer ein Geheimnis der Drehbuchverantwortlichen sein. Und dann war da noch der Killer! Diverse Umstände, in Form von durch die Luft wirbelnde Trümmerstücke, nageln ihn auf den Boden der Tatsachen zurück und bescheren gleichzeitig einer FBI-Agentin den verdienten Endsieg.

Fazit: Nicht Fleisch - nicht Fisch ! Langweiliges Road-Killer-Beziehungsdrama-Movie mit verquast anmutenden Möchtegern-Tarantino-Dialogen und einem vollkommen unterforderten Darstellerensemble. Das gibt nur stolze 2 von möglichen 10 Straßenkreuzungen !

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