Review

"Running Game" kann sich einfach nicht entscheiden, was er sein möchte: Drama, Thriller oder Komödie.
Das muß an sich ja nichts Schlechtes sein, aber genau daran scheitert dieser Film. Die Szenen sind aufeinander nicht abgestimmt. Auf der einen Seite ein Spielerdrama inklusive Lovestory, auf der anderen Seite ein Gangsterthriller rund um das Buchmachergeschäft in Las Vegas. Zwischendurch ein paar komödiantische Elemente, die überhaupt nicht in den Gesamtkontext passen. Ich denke da vor allem an die Szene mit der "vollgemachten" Hose im Auto, die eher in eine Ben Stiller Komödie gepasst hätte.
Selbst für sich allein genommen wirken die einzelnen Filmelemente  vollkommen unausgereift. Das hat man alles schon mal besser gesehen. Die Szenen, die von der Spielsucht handeln, sind zum Teil ziemlich ideenlos. Wie der Hauptcharakter z.B. am "Black Jack" Tisch sein ganzes Geld verliert, ist vollkommen abgedroschen.
Dazu ist die Schlußszene im Baseballstadion mit dem Rasensprenger auch noch unfreiwillig komisch, so dass man nichts mehr ernst nehmen kann.

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