Review

Bevor Chuck Norris 1983 als 'McQuade der Wolf' endgültig zum Kampfsport-Vollbart wurde, drehte er etliche durchweg mittelmäßige bis schlechte Filme, die verzweifelt versuchten, so cool zu sein wie die urbanen Western eines Clint Eastwood oder Charles Bronson.

In der Prä-McQuade-Phase war Norris meist ein wortkarger Einzelgänger mit Schnurrbart und blondem Bernd-Schuster-Gedächtnis-Scheitel. Ein furchtbares Outfit, mit dem Chuck auch in die ZDF-Hitparade gepasst hätte. Aber egal.

Als "Bulldozer" hilft er ahnungslosen Polisten beim Kampf gegen üble Typen, die nicht nur mit Rauschgift handeln (damals nannte man das wirklich noch so), sondern zusätzlich noch Karate können. Kein leichter Fall, sage ich Euch!

Aus heutiger Sicht ist der Film lahmarschiger als eine Folge 'Straßen von San Francisco' und sieht dabei auch fast genauso aus.

Während der ersten Team-Besprechung der Cops konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, weil ich ständig darauf wartete, dass Frank Drebin von der Spezialeinheit reinplatzt und dieser albernen Angelegenheit die verdiente Pointe verpasst. Geschah dann aber doch nicht.

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