Inhaltsangabe

von ----

Das Württemberg des 18. Jahrhunderts ist ein ...

... absolutistischer deutscher Kleinstaat, in dem Herzog Carl Eugen (Heinrich George) ein strenges Regime führt. Als der Dichter und Freigeist Schubart (Eugen Klöpfer) in den Kerker geworfen wird, nachdem er in aller Öffentlichkeit gegen den Landesherrn opponiert hatte, wächst auch im jungen Schiller (Horst Caspar) die Empörung über den Herzog, dessen autokratisch geführte Militärakademie er seit sieben langen Jahren besucht, um Medizin zu studieren.

Schiller ist den ständigen Drill und die Schikanen der Aufseher leid und kann es kaum erwarten, endlich sein Abschlusszeugnis in Händen zu halten. Als Bester seines Fachs tritt er am Tage der Verleihung vor den Herzog, der sich hochzufrieden mit ihm zeigt und lobende Worte findet. Doch als ihn Carl Eugen im anschließenden Gespräch mit einer scheinbar harmlosen Frage konfrontiert, antwortet ihm Schiller auf ungebührende Weise und zieht sich damit den Zorn seines Patrons zu. Zur Strafe verordnet ihm dieser prompt ein weiteres Jahr auf der Akademie.

Für den jungen Schiller ein schwerer Schlag, zumal ihn der Herzog in seinem Erziehungswahn von nun an streng überwachen läßt, auf dass er sich einzig und allein auf sein Studium der Medizin konzentriere. Doch der Freigeist denkt gar nicht daran, meldet sich kurzerhand krank und widmet sich fortan mit ganzer Kraft seinem Lesedrama "Die Räuber", in dem er seiner Sehnsucht nach Freiheit Ausdruck verleiht. Niemand, davon ist er nun mehr denn je überzeugt, wird seinen Willen brechen, auch der Herzog nicht! Eine ebenso mutige wie gefährliche Einstellung, die nicht ohne Folgen bleiben wird...

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