Review

OCTAGON - da werden Jugenderinnerungen wach!
Mit zu jungen 14 Jahren war ich damals im Kino und genoss meinen ersten Chuck Norris' Film.
Heute, einige Jährchen später, begutachte ich das filmhistorisch gesehen unwichtige Filmchen wieder.
Ja, der Streifen ist auch uncut ein wenig wirr geraten!
Die schauspielerische Performance ist wider jedem Anspruch - außer der Leinwandpräsenz von Lee van Cleef, der wie immer seine Standardrolle als Kopfgeldjäger routiniert verkörpert.
Sinn und Zweck war es damals, Chuck Norris auf die Leinwand zu bringen - und zwar als Klopper und nicht als Redner geschliffener Worte.
Heute würde das Teil wohl gleich auf dem sogenannten Wühltisch des Heimkinomarktes liegen.
Damals erschienen Film wie OCTAGON noch auf der großen Leinwand des Kinos (geile Zeiten!).
Über OCTAGON lässt sich heute eindeutig sagen: eine durchschnittliche Handlung mit unzähligen Füllszenen zwischen den Fights gepaart mit durchschnittlichen Actionsequenzen.
Filme dieser Machart und dieses Jahrgangs tun sich heute nur noch die Hardliner unter den Martial Arts-Filmfans an.
Übrigens war die damalige Kinofassung uncut und ab 16 Jahren frei. An die brutale Eingangssequenz mit dem übermäßigen Kunstblut erinnere ich mich noch sehr genau.
Wie auch immer: Chuck Norris war und ist aktuell immer noch (siehe EXPENDABLES) eine Actionfilm-Ikone und manche Kettenwitze über ihn sind wie seine Filme: manche gut, manche weniger.
OCTAGON gehört eindeutig zu "manche weniger, aber nicht schlecht".

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