Review

„Dawn of the dead“,eine Art Remake vom Klassiker „Zombie“wurde oftmals hochgelobt und als moderner Klassiker gefeiert.Meiner Meinung nach mangelt es jedoch an einigen Punkten,so dass der Film am Ende doch reichlich überbewertet erscheint.

Klare Story:Zombies beherrschen die Staaten,ein paar Überlebende verschanzen sich im Kaufhaus bis sie den Entschluss fassen,sich auf eine abgelegene Insel zu verkriechen.

Unzählige Vergleiche mit dem Original sind gemacht worden:Mit Recht.So etwas muß sich ein Neuaufguß gefallen lassen,vor allem wenn man beim Original von einem echten Klassiker spricht.
Es geht Knall auf Fall los,gutes Tempo und eine plötzlich veränderte Situation zeigen dem Zuschauer erstmal wo es langgeht.Im Kaufhaus angekommen,schleichen sich jedoch einige Längen ein,die mich auch im Original schon etwas gestört haben.
Auch wenn hier einige neue Ideen vorhanden sind(Hund zwischen den Zombies,Schachspiel mit dem Typen vom Dach gegenüber),fehlt es ein wenig an richtig zündenden Ideen.
Die Atmosphäre einer Endzeitstimmung(wie im Original) ist leider kaum zu spüren,es fehlt irgendwie an Dichte.Auch die Protagonisten sind eher oberflächlich dargestellt,es mangelt an Tiefe und man leidet mit niemandem mit.Gut hingegen ist die Auswahl der Songs ausgefallen,die dem Ganzen einen schön sarkastischen Touch verleihen.
Der Splattergehalt beschränkt sich die meiste Zeit auf Kopfschüsse.Fressorgien und Variationen des Zombievernichtens bleiben leider weitgehend aus,andererseits wirkt die dargestellte Gewalt nicht so vordergründig,was ich als angenehm betrachte.
Die Variante der sich schnell bewegenden Zombies halte ich für angsteinflößender – schließlich können sie einen so auch schneller erwischen…

Bleibt also ein unterhaltsamer Horrorstreifen mit netten Ansätzen,aber bei aller Liebe kein Meilenstein des Genres.
6 von 10 Punkten

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