Review

Inhalt
Ana und ihr Freund werden eines Morgens von einem merkwürdigen Geräusch geweckt. Es ist das Nachbarsmädchen, das sie von der Türschwelle aus anstarrt. Was sie allerdings nicht wissen ist, dass sie von einem merkwürdigen Virus infiziert ist, das Menschen zu Fleischfressenden Zombies mutieren lässt, von dem nun auch Anas Freund befallen hat.

Der jungen Frau bleibt nur die Flucht und draussen angekommen muss sie erkennen, dass nicht nur sie Probleme mit den Untoten hat. Die ganze Stadt scheint betroffen. Auf ihrer willkürlichen suche nach einem geeigneten Versteck trifft sie auf weitere Überlebende.

Mit ihnen verschanzt sie sich im Einkaufszentrum in der Stadtmitte. Doch auch dort haben sie die geifernden Zombies schon gewittert.

Kritik
Manches Mal benötigt ein Film (vor allem einer des Horrorgenres) erst einmal eine unglaublich lange Zeit, bis er endlich mal in die Gänge kommt – doch dieser schießt gleich nach 5 Minuten von Null auf Hundert.

Zuerst wird der Zuschauer und auch die Protagonistin mit einem der Zombies konfrontiert und versteht erst nicht woher diese kommen und was sie vorhaben. Das wird später in News Sendungen, die sich die Flüchtlinge im Fernsehen anschauen erklärt. Diese Art und Weise der Aufklärung ist geradezu brillant.

Außerdem wird in dem Film stets trotz des „ernsten Themas“ immer Sarkasmus walten gelassen. So gibt es zwischenzeitlich Sequenzen, die an den Theme - Einspieler einer TV-Serie erinnern.

Die Maske der Toten ist sehr gut gewählt und wirkt auch erschreckend. Zu Beginn des Films wird eine regelrechte Bilderflut auf den Zuschauer eingeprügelt und da die Schnitte so gehetzt sind, kann man keines der Gesichter so wirklich erkennen, was die Spannungs- und Erwartungsschraube schon sehr früh ganz hoch schraubt.

Die Spannung kann im Film auch angehend gehalten werden, denn selbst wenn die Protagonisten vermuten, sie seien sicher, werden sie immer wieder eines besseren belehrt.

Selbst zum Schluss wird dem Zuschauer keine Atempause gegönnt. Die restlichen Überlebenden dokumentieren mit der Kamera was danach geschieht und das wirkt durch die Handkamera noch viel realistischer und erschreckender. Ein Sequel wäre nach den gebotenen Bildern durchaus denkbar.

Fazit
Zombie Horror, dem es gelingt sich nicht ganz ernst zu nehmen

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