Review

Also eigentlich hatte ich mir von diesem Film etwas mehr erwartet. Was mich wirklich gestört hat waren die ersten zehn Minuten dieses Films. Denn das innerhalb einer Nacht fast die ganze Amerikanische Bevölkerung zu „Infizierten“ bzw. zu Zombies mutiert sein soll, halte ich – selbst für einen Horrorfilm – für eine zu übertriebene Darstellung. Was auch besonders auffällt, ist das eine der Hauptdarstellerin (Sarah Polley) sich sehr schnell den gegebenen Umständen fügt und über den ganzen Film hindurch keinerlei Fragen stellt wie und warum es dazu gekommen ist. Was meines Erachtens sehr verwunderlich ist, wenn man bedenkt das am Anfang der Story Ihr Freund und deren Tochter eine der ersten sind die sich „verwandeln“ und sie töten wollen. Über ihre Charaktere und die der anderen erfahren wir eigentlich relativ wenig.
Ca. an der Hälfte des Filmes kommen dann unsere Darsteller zu der Erkenntnis, dass ein Biss der Überträger dieser Krankheit sei. Nun machen sich zwei der Charaktere auf um einen gebissenen, aber noch nicht verwandelten Familienvater zu töten. Das Kinopublikum würde es allerdings nicht gerne sehen das man den Vater in seiner menschlichen Gestalt umbringt, und so ließ ihn der Regisseur schnell sterben, gab ihm noch 10 Sekunden um sich in ein Monster zu verwandeln, und dann durfte man ihn erschießen.
Es ist auch unglaublich was sich die dargestellten Charaktere im Angesicht des Todes und ihrer Langeweile einfallen lassen. Es werden Schach gespielt, Filme angesehen und sogar Dessous anprobiert. Und das alles wird untermalt von einem Nicht Diegetischen Sound mit dem Titel „Get ready to Die“

Ansonsten lebt der Film nur von seinem akusmatischen Wesen ! Wären der Diegetische und nicht Diegetische Sound nicht so effektvoll eingesetzt gewesen, könnte man den Film nicht ertragen.

Wenn man diesen Dawn of the Dead einmal gesehen hat, reicht es völlig. Ein zweites Mal muss nicht sein !

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