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Eine weiterer Film aus einer Reihe von vielen, die sich rühmen eine Vorlage von Edgar Allan Poe, einem großen amerikanischen Autor, zur Grundlage zu haben. Im vorliegenden Falle ist diese Behauptung doch recht vermessen, denn die einzige Gemeinsamkeit mit einem Werk Poe's stellt die rote Maske dar, wenn auch in einem gänzlich anderen Zusammenhang als in der Geschichte des besagten Schreibers. Kurz zur Geschichte:

Der englische Adlige Edward Markham ist nach einem Fluch, der ihm von Eingeborenen bei einem Afrikaaufenthalt angehängt wurde, grausigst entstellt und dem Wahnsinn nahe. So wird er von seinem Bruder in einer Kammer unter Verschluß gehalten. Als ihm schließlich die Flucht gelingt, zieht er eine blutige Schneise durch die Umgebung. Doch auch sein Bruder hat keine saubere Weste...

Die Story hat einen entscheidenden Nachteil. Sie hat keine besonderen Höhepunkte und zieht sich mit der Zeit schier unendlich hin. Da können auch die beiden prominenten Hauptakteure Lee und Price nicht mehr viel herausreißen. "Im Todesgriff der roten Maske" ist eine der langweiligsten Poe-Adaptionen der Sechziger und selbst Freunde dieser Filmära werden eventuell eher enttäuscht sein.

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