Inhalt:
Jacob Harper (Don Wilson) ist als Deputy in der Umgebung der Hoover Talsperre tätig und wenn er nicht gerade Rowdys in Kneipenschlägereien zeigt wo der Hammer hängt verläuft sein Leben eigentlich ziemlich ruhig. Doch dann erfährt er von seiner Exfrau Katherine (Kate Greenhouse) das diese schwanger ist, wegziehen will und er solle doch einfach mitkommen. Dies behagt Jacob aber nicht sehr. Ist er doch in der Gegend aufgewachsen und kann deswegen nicht viel mit einem Tapetenwechsel anfangen. Aber selbst sein Vater, der als Wachmann bei der Talsperre arbeitet, findet das Jacob auf Katherine hören sollte aber dieser ist sich nicht sicher. Hat ihm doch sein Großvater Eagle Crow (Jacobs Mutter war Indianerin) einst vorausgesagt das ihn eine wichtige Aufgabe in der Wüste erwartet.
Zur gleichen Zeit wird die Hoover Talsperre von Terroristen unter der Leitung von Harrison Dekker (Michael Anderson Jr.) und seiner rechten Hand Bartel (Roddy Piper) angegriffen. Nach einem kurzen Feuergefecht werden die Wachleute und restlichen Arbeiter der Talsperre als Geiseln genommen. Als Jacobs Vater seinen Dienst antritt wird er ebenfalls von den Terroristen gefangenommen. Dekkers Forderungen: 25 Millionen Dollar.
Sollten diese nicht pünktlich den Terroristen übergeben werden soll die Talsperre geöffnet werden um die Umgebung zu fluten. Zudem sollen regelmäßig Geiseln getötet werden falls sich die Geldübergabe hinauszögern sollte. Den Fall übernimmt das FBI unter Leitung von Agent Collins (Dave Nichols). Dem ist es aber ein Rätsel warum sich gerade Dekker und Bartel als Terroristen betätigen. Ist Dekker doch ein Waffenhändler und Bartel Söldner und mit einer Horde Schwerbewaffneter einfach Geiseln zu nehmen passt nicht wirklich zu ihrem Modus Operandi.
Jacob will nicht abwarten was das FBI bewirken kann sondern beginnt auf eigene Faust zu handeln um seinen Vater zu retten:
Am Fuß der Talsperre liegt nämlich ein längst vergessener Bautunnel bei dem Jacob immer als Kind gespielt hat. Und tatsächlich gelingt es ihm in die Talsperre einzudringen und da Jacob ein Mann der Tat ist beginnt er sogleich mit seiner Rettungsaktion. Allerdings sind da noch Bartel und Dekker die es nicht wirklich gerne mögen wenn ihnen jemand bei ihrer 25 Millionen Dollar Tour in die Quere kommt... .
Meinung:
Terminal Rush ist einer jener Filme die nach dem Konzept von Stirb langsam gedreht worden sind: Terroristen besetzen Gebäude, nehmen Geiseln, Held des Tages rettet den Tag. Natürlich versuchen Filme dieser Art an den Erfolg der Die Hard Filme anzuknüpfen. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, da viele dieser Filme gutes Popcornkino sind.
Einen Oskar wird der Film wohl nie gewinnen aber Terminal Rush ist gut inszeniertes B-Movie Kino für zwischendurch.
Die Darsteller leisten gute Arbeit, die Kulisse der Hoover Talsperre strahlt Atmosphäre aus und der Soundtrack überzeugt ebenfalls. Besonders Don Wilson, Rody Pipper und Anderson Jr. leisten gute Schauspielarbeit. Für mein Review nutzte ich die DVD von Madison Home Video wobei der Text auf der Rückseite der DVD überhaupt nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun hat.
Die dt. Synchronisation ist sehr gut und beim Anschauen kommt keine Langeweile auf.
Fazit: Terminal Rush erfindet das Rad nicht neu bietet aber für 90 Minuten solide Actionunterhaltung. Eine Ausleihe ist hier in jedem Fall angebracht.