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kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 17.04.2012 Nichts erwartet, viel bekommen. "Nur dem Namen nach" befasst sich - für seine Entstehungszeit ziemlich forsch - mit dem Verständnis von Ehe, Scheidung und Freiheit. Die Sanktionierungsmöglichkeiten einer Eheauflösung wirken nach heutigem Verständnis sehr befremdlich, da hat die verletzte Frau auch mal die Möglichkeit, das Leben ihres Mannes und seiner Geliebten vollends zu zerstören, ungeachtet der Tatsache, dass die Ehe längst nur noch ein Vorwand ist. Daraus bezieht der Film auch seine Spannung. Eigentlich als Komödie aufgezogen, wird aber erfreulicherweise immer wieder Platz für ernste Momente gemacht, die der Geschichte mehr Substanz verleihen. *weitere Informationen: siehe Profil