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Horror. Die Geschichte beginnt mit einem tragischen Ereignis (Die Erkenntnis von Thorn, dass sein Sohn bei der Geburt gestorben ist.) und geht zuerst eher Richtung klassisches Drama. Dieser Weg wird mit einem gewaltigen Schock (Der Selbstmord des Kindermädchens) beendet. Fortan schleicht das Grauen durch die Geschichte. Zuerst  wie ein Schatten, doch nimmt es immer bösartigere Züge an. Die Schocks werden immer mehr. Erstaunlich für eine amerikanische Majorproduktion diesen Alters sind die graphischen Effekte, die in der Enthauptung des Reporters gipfeln, welche ziemlich drastisch dargestellt wurde. Zweifelsohne ist der Film einer der Begründer, vielleicht sogar DER Begründer, des „kreativen Tötens“. Dieses wird auch heute noch in vielen Filmen praktiziert. Meist um über eine dünne Handlung hinwegzutäuschen. Dies ist bei „Das Omen“ anders. Der Film erzählt eine gut durchdachte Geschichte, gepaart mit wunderbaren Dialogen. Ein Lob an dieser Stelle an Drehbuchschreiber David Selzer. Für Regisseur Richard Donner, der vorher vorwiegend für’s amerkanische Fernsehen gearbeitet hatte, unter anderem gehen einige Folgen von bekannten Serien wie „Twilight Zone“ oder „Auf der Flucht“ auf sein Konto, bedeutete dieser Film den Durchbruch. Einen grossen Gewinn für den Film stellt Gregoy Peck dar. Was den grossen Star und Frauenschwarm dazu bewegte in einem Horrorfilm mitzuwirken, wird wohl sein Geheimnis bleiben, aber für seine begeisternde Performance, werden im die Genrefans ewig dankbar sein. Ein echter Klassiker, der bisher drei Sequels nach sich zog.

Score: 9
Härte: 5

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