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Am 06. Juni um 6 Uhr wird ein Kind mit dem Mal des Teufels geboren. US-Botschafter Robert Thorn nimmt den Säugling in seine Familie auf und zieht ihn auf wie den eigenen Sohn. Doch in Damiens Umfeld häufen sich nach und nach mysteriöse Todesfälle...

Wie so viele namhafte Regisseure hatte also auch Richard Donner (LETHALWEAPON, GOONIES, SUPERMAN) seinen Durchbruch im Horrorgenre. DAS OMEN schildert den Werdegang von Antichrist Damien. Im Grunde tun dies die ersten drei Teile der Filmreihe. Teil 1 zeigt Damien im Kleinkindalter. Damien fährt Dreirad wie das Kind in SHINING. Damien kommuniziert mittels Telepathie mit einem Rottweiler. Damiens Mutter ist ein Schakal. Damien macht im Grunde nicht sonderlich viel. Aber der Knabe hat Kontakte zu ganz unten. Die schützende Hand des Väterchens, des Fürsten der Finsternis, ist allgegenwärtig und wirkt auf mannigfaltige Weise. Eine Hebamme hängt sich megatheatralisch auf einer Geburtstagsparty auf. Ein Pfaffe wird von der herab fallenden Kirchturmantenne aufgespießt. Alles dumme Zufälle? Einer der letzten Kills, bei dem ein Kerl von einer heran fliegenden Glasplatte enthauptet wird, gewinnt aber ganz klar den FINAL DESTINATION-Gedächtnis-Preis. Ein wunderschön zelebrierter Kill mit Zeitlupe und klaren Splatteranleihen. Ordentlich derb für die damalige Zeit.

In den Hauptrollen brillieren Gregory Peck (KAP DER ANGST, MOBY DICK) und David Warner (TITANIC, TRON, TURTLES 2). Ähnlich diabolisch wie DER EXORZIST und ROSEMARIES BABY.

"Do What You Want But Think About The Omen,
A Vision In Your Mind Will Lead Your Way.
Go Where You Want But Don't Forget The Omen,
A Light At Your Side Will Show You Where."


"Omen III" - Magic Affair

Fazit:
Satan = Love

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