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Unterhaltsames B-Movie, in dem es Reporter Dolph Lundgren in Isreal mit islamistischen Terroristen zu tun bekommt, die ein verheerendes Attentat auf chistliche Pilger planen.
"Cover Up" sorgt zunächst einmal durch seinen israelischen Schauplatz für äußerliche Abwechslung und ein realistisches Szenario. Regisseur Manny Coto beweist dabei durchaus Talent, denn insbesondere zum Showdown in Pilgergetümmelhin und Glockenturm kommt einiges an Atmosphäre auf. Doch auch die übringen Schauplätze vom Militärstützpunkt bis zur miefigen Billig-Absteige kommen sehr solide rüber. Was ein wenig fehlt, ist die Kreativität in Sachen falscher Hinweise und Finten, sprich "Cover Up" ist etwas zu geradlinig. Andererseits haben wir es ja auch mit einem B-Movie zu tun und gerade Schwedenhühne Lundgren ist nicht bekannt für komplizierte Geschichten und tiefer gehende Ermittlungsarbeit.

Für Action ist selbstverständlich auch gesorgt, wenn auch vielleicht nicht in dem Maße, wie man es von anderen Lundgren-Filmen gewohnt ist. Es gibt zu meist kleinere Scharmützel und Duelle, die aber qualitativ absolut in Ordnung gehen. Geboten wird dem geneigten Fan das volle Programm vom vereinzelten blutigen Einschuss über knochenbrechende Zweikämpfe bis hin zur handgemachten Pyroarbeit. Gäbe es von allem noch ein bisschen mehr, könnte man von einer wirklich erstklassigen Zusammenstellung sprechen.
Diese kleine Delle wird jedoch durch das autentische und sehr ansprechend umgesetzte Szenario weitgehend ausgebeult. Hinzu kommen die für die Verhältnisse ansehlichen Darstellerleistungen Lundgrens (Aus Sicht eines Fans), Louis Gossett Jr.s und der glaubhaft Fanatiker, weswegen ich "Cover Up" - wenn auch mit Einschränkungen - zu der so liebgewonnenen Klasse der späten 80er-Action zähle und jedem Fan dieser Filmepoche empfehle.

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