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Dolph Lundgren ist als Journalist Mike Anderson in Tel Aviv unterwegs, um den Überfall einer Terrorgruppe auf eine Militäreinrichtung der USA zu recherchieren. Schnell bemerkt er, daß dort etwas nicht stimmt, und beginnt, trotz steigender Gefahren immer tiefer zu graben.

Der Film ist ok, kann jedoch keine wirkliche Begeisterung auslösen. Insbesondere die Musik von Bruno Louchouarn fällt unangenehm auf. Zu Zeiten vom Terminator waren anstrengende Billig-Synthesizer noch angesagt und passten zur Atmosphäre, aber hier wirken sie antiquiert und teilweise wirklich störend. Dolph läuft die ganze Zeit mit Zigarre und halb heraushängendem Hemd durch die Gegend, aber dieses Image passt irgendwie nicht, es wirkt aufgesetzt. Die Story hat man in Variationen auch schon diverse Male gesehen. Fans freuen sich meist auf gute Action und Kämpfe, bei denen "Kick-Ass Dolph" so richtig die Fetzen fliegen lässt. Aber auch in dieser Hinsicht kommt man nicht auf seine Kosten - hier geht es eher um die Enthüllung der vermeintlich verzwickten Story, es wird kaum gekämpft. Lediglich eine Duschszene mit der Ex-Freundin lässt männliche und weibliche Augen aufleuchten. Louis Gossett Jr. hat eine relativ kleine Rolle und kann sich nicht recht entfalten. Mein Fazit: unteres Mittelmaß (4/10)

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