Damien kommt in die Pubertät. Pickel, Schüchternheit, vorzeitiger Samenerguss in die Hose bei ersten Fummeln? Nicht bei unserem Prinz der Finsternis. Dieser besucht brav die Militärakademie und weiß über seine Kräfte und die Bürde als Antichristentums noch nicht so recht Bescheid. Die Sorgen eines ganz normalen Teenagers...
DAMIEN - OMEN 2, die notwendige, nur konsequente Fortsetzung zum Klassiker von Richard Donner. Die Story ist wenig fesselnd und zeichnet sich durch diverse unnötige Nebenhandlungsstränge aus, welche nur einen Zweck haben: blutige Kills im Slasher-Modus. Da gehören vom Sand begraben werden und in einem zugefrorenem See einzubrechen noch zu den harmloseren Arten des Ablebens. Im Folgenden fallen die Morde immer ausgeklügelter und konstruierter aus und knüpfen ganz klar an den letzten Kill aus Teil 1 (Enthauptung durch fliegende die Glasscheibe) an. Eine Tussi bekommt die Augen von einer Krähe ausgehackt und wird anschließend vom Lastwagen überrollt. Der Splattermoment des Films aber ganz klar der Kerl, der nach einem Fahrstuhlabsturz von einem Sicherheitsseil halbiert wird. Da sieht man sogar Gedärme. Furchtbar übertriebene, zusammengeschusterte, aber effektvolle "Unfälle". Ein Konzept das jüngst in der FINAL DESTINATION-Reihe auf die Spitze getrieben wurde.
Ansonsten bietet OMEN 2 eine nette Coming-Of-Age-Thematik über einen sich seiner selbst bewusst werdenden Belzebub. Damien entdeckt sein 666-Muttermal. Durch Damiens Adern fließt Schakalblut. Damien bekommt Unterstützung von Lance Henriksen (ALIENS, HARTE ZIELE, PUMPKINHEAD). Der zweite Teil der OMEN-Saga ist deutlich schwächer als das Original und macht nur in Kombination mit diesem wirklich Sinn. Für die Vollständigkeit und das Verständnis aber durchaus wichtig.
Fazit:
Der böse Zwilling von CARRIE. Trotz Schwächen überaus diabolisch.