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Ein Mann und eine Frau,beide so leicht über die 40 Jahre,beide des Alleinseins müde,beschließen,sich doch eben mal zusammen zu tun,kennen lernen kann man sich ja immer noch... Ruhige Kamerabilder,stille Szenen mit manchmal dolchartigen Dialogen dominieren diesen in seiner Machart sehr unaufgeregt wirkenden Film über die Frage,ist man jemals so allein und verzweifelt,daß man sich mit dem ersten,der einigermaßen symphatisch ist,zusammenschmeißt ?! Ist es Zufall,daß im Film kein Wort über Liebe oder Gefühle fällt ? Auch der Film gibt hier,trotz der Schlußszene,keine eindeutige Antwort. Auch wenn der Film wegen seines ruhigen Erzählrhythmus manchmal fälschlicherweise ereignislos scheint,ist er ein sehenswerter DDR-Gegenwartsfilm!