Nun ja, es beginnt spannend und interessant und wird dann doch wieder wie 1000 andere Thriller - nämlich gewöhnlich.
Die Geschichte hat bei näherer Betrachtung mehr Logiklöcher als ein rostiges Teesieb.
Die Storyline ebbt nach dem ersten (und einzige Schock) permanent ab und gerät bis kurz vor Schluss in eine "Flatline".
Zugegebenermaßen ist der Schlussgag wirklich aufrüttelnd (Stichwort: "Schere im Bauch") und überraschend, doch einen wirklich superben Thriller hat man/frau bis dahin definitiv nicht gesehen.
Durchschnittsware mit einer wirklich gut agierenden Angelina Jolie (mal nicht tough sondern ganz normal!) und einem zeitlich und räumlich viel zu knapp besetzten Kiefer Sutherland.
Spätestens nach 60 Minuten wird dem geübten Thrillerfan, das bestätigt, was von vorneherein abzusehen war: "Wer ist der Killer?"
Dass die Auflösung weder überraschend noch sonderlich originell ist, nimmt der Zuschauer enttäuscht entgegen und hofft auf einen anderen Thriller, bei dem wirklich "alle Zutaten stimmen".
Fazit:
Es wurde vieles verschenkt und auf "Standard gefahren". So entstehen keine Blockbuster (wie "Das Schweigen der Lämmer") sondern nur Dutzendware für Zwischendurch.
Wie gesagt, der Schluss entschädigt mit einer wirklichen Überraschung, doch bis dahin ist die Inszenierung ein oft gegangener Trampelpfad ohne Innovationen, die so konzipert wurde, dass die Motivation, sich den Streifen ein zweites Mal zu geben, völlig ausgeschlossen wird.
Ex und hopp ... leider.