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Trotz einer Dreiecksbeziehung ist das zum Glück kein reiner Weiberfilm geworden. Es ist dennoch überlanges, weitgehend dröges und mal wieder ziellos vor sich hin eierndes Autorenkino, das nur gelegentlich von leicht surrealen Momenten und krassen Szenensprüngen aufgebrochen wird. Und die rothaarige Motorradbraut bringt jedes Mal mit ihrem Auftauchen Leben ins Spiel - der Regisseur lässt (erfreulicherweise) keine Gelegenheit aus, uns auf ihren Hintern starren zu lassen. Ansonsten geht es halt darum, dass ein Fremdling aus der Stadt den Mikrokosmos (man beachte die vielen symbolischen Weltraum- und Sternenhimmel-Shots) eines ländlichen Kaffs scheinbar nur schon durch seine Anwesenheit aus den Fugen geraten lässt. Mit seinem Pestizide-Schutzanzug wirkt er zusätzlich wie ein Astronaut/Alien unter den Landeiern. Aber ein "Feuerwerk der Sinne" konnte ich beim besten Willen nicht ausmachen.

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