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Nachdem mit "Chucky" ein sehr erfolgreicher Puppen-Horrorfilm entstanden war, wollten sich viele Produzenten gleich, mit eigenen Ideen, ein Stück vom Kuchen abschneiden. So kam u.a. die erfolgreiche aber etwas dünne "Puppet Master"-Reihe und diese Geschichte hier, um die Puppe mit der langen Nase: Pinocchio! Und an einem biergeselligen Abend, kann dieser 08/15-Horror auch gefallen.

Storymäßig gibts nichts Neues. Wieder kann ein Kind mit seiner Puppe sprechen und wieder glauben ihm die Eltern nicht, bis das Spielzeug sein mörderisches Eigenleben auskostet. Frei nach "Chucky", hat man das Prinzip auch hier eingesetzt. Insgesamt wurde aber recht "gekonnt geklaut" und mag gefallen. Etwas Spannung kommt auf, wen Pinocchio durchs Haus streift und seine Opfer sucht. Zwar wird man nie so richtig überrascht oder erschreckt sein, dafür ist alles viel zu harmlos, aber für leichten Grusel reicht es denoch.

Schade nur, das die Holzpuppe " Pinocchio"eher wie eine Gummipuppe aussieht. Zu deutlich sieht man heraus, dass es sich nicht um eine echte Holzpuppe handelt. War wohl zu teuer!

Die Darsteller spielen auf durchschnittlichem Niveau und die Musik ist O.k.

Fazit: Unblutiger, etwas spannender, teils "gekonnt geklauter" Puppenspuk für den kleinen Horrorhunger zwischendurch. Reinbeißen, satt essen und vergessen!

Wertung: 6/10 Punkte

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