Review

Leprechaun

Der alte O'Grady glaubt, er müsse sich um Geld in Zukunft keine Gedanken mehr machen. Grund zur Freude ist, dass er einem Kobold (einem Leprechaun) sein Gold auf "legale" Weise abgenommen hat. Jetzt will er sich mit seiner Frau eigentlich nur noch ein schönes Leben machen weil das Gold unschätzbaren Wert hat. Da ist nur ein kleiner Haken: Der Leprechaun ist ein schlechter Verlierer... Zehn Jahre später will ein Typ mit seiner Tochter in das alte O'Grady Haus ziehen und schon bald entdeckt der geistig zurückgebliebene Maler Orsy ein übles Geheimnis im Keller des Hauses. Zwar ist es dem alten Dan O'Grady damals gelungen den Kobold mittels vier-blättrigem Kleeblatts in einer Kiste zu halten, doch ist dieser jetzt wieder frei und noch immer darauf aus, seine Finanzen aufzubessern. Dann geht's los mit dem üblichen Spiel, keiner will Orsy glauben, weil er oft solches Zeug erzählt, Leute sterben, Love Story zwischen einem der Anstreicher und der Tochter des neuen Hausbesitzers, Unfälle, etc. Das übliche Horrorprogramm halt. Das ganze wird hier gespickt mit einer grossen Portion Humor die ganz einfach vom Leprechaun ausgeht. Zum einen weil er eine lustige Stimme hat und damit die gesamte Zeit nur sinnlosen Nonsens redet ("Didilididilidi, ein Leprechaun stirbt nie") und ausserdem weil er ein recht amüsantes Erscheinungsbild liefert. Der ganze Film ist eigentlich durchweg unterhaltsam und sogar die Schauspieler sind eigentlich akzeptabel. Jennifer Aniston will ich hierbei hervorheben, auch wenn sie hier als Schauspielerin ehr durch ihr zuckersüsses Aussehen (übrigens, sie spielt eine anfangs eingebildete Zicke und wurde schlecht synchronisiert) besticht. Trashig ist der Film im gewissen Maße auch, allerdings kein "Partykracher". Eigentlich nur ein durchschnittlicher und durchaus amüsanter Film. Ein paar blutige Effekte gibt es noch zu sehen, aber keine wirklich tollen, deshalb zählt das nicht zu den wichtigen Dingen hier. Fazit: Wer Kobolde und hübsche Frauen (eine hübsche Frau, genau genommen) mag und sich gerne von sinnlosen aber lustigen Filmen betören lässt dürfte zufrieden sein, schlecht ist er jedenfalls nicht – wenn man eine Überdosis Schwachsinn ertragen kann.

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